Bemerkenswerte Figuren des Buches

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dargestellte Figur:
Sigur Johanson, seines Zeichens brillianter Biologe, Schöngeist, Feinschmecker und überhaupt ein ganz tolliger Mensch.

Bezugnehmende Stelle/n im Buch:
"Johanson dachte an seinen Bordeaux und die kleine Sammlung französischer und italienischer Käse in seinem Koffer....." Seite 65 (nach der Taschenbuch-Ausgabe)

"Ihr Blick fiel auf die Käseplatte und die geöffnete Flasche Bordeaux."...."Johanson hatte den Monitorraum vor einer halben Stunde verlassen, um alles vorzubereiten. "Brie des Meaux, Taleggio, Munster, ein alter Ziegenkäse und etwas Fontina aus den piemontischen Bergen," stellte er die Käse der Reihe nach vor.....(Hmm, hat er einen vollklimatisierten Koffer für seine ziemlich exklusiv klingenden Käse gehabt oder müffelten seine Unterhos....Aber lassen wir das) Seite 71 (nach der Taschenbuchausgabe)


Darum nervt er/sie:
Johanson ist der geballte Schöngeist. Er ist einfach nur tollig. Toll gebildet, schleppt tolle Käse mit sich rum, fabriziert in seiner Hütte in Norwegen Risotto, wo unsereins ein Glas Würstchen aufgemacht hätte.

Und überhaupt erinnerte er mich schon bald in seinem Aussehen und seinem Gestus her sehr, sehr unangenehm an den Autoren. Und wenn man den Verdacht eines "Gary Stus" (männliche Variante zu Mary Sue, nähere Erklärung hier (in Englisch)) hat, ist der Lesegenuss doch schnell gestört und wird zum Leseverdruss.

Klar, in jeder Figur steckt ein wenig was vom Autoren. Aber in diesem Fall wurde es sehr auffallend. Man möchte Sigur Johanson entweder den Käse und den Wein wegnehmen und stattdessen eine Tüte Chips und Bier in die Hand drücken oder ihn schlicht in die Fänge des Architheutis (Riesentintenfisch) werfen!

1 Kommentar 18.7.06 22:04, kommentieren

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Eines schönen Tages kaufte ich mir das Buch "der Schwarm" von Frank Schätzing. Es passte hervorragend zu einem gegenwärtigen Illustrationsthema, was ich habe "die Tiefsee".

Nun, schon nach wenigen Seiten merkte ich, dass ich es nicht unbedingt mit einem literarischen Weitwurf zu tuen habe, auch wenn das Buch wochenlang auf Platz eins bei der Spiegel-Bestsellerliste rumeierte.

Zunehmend entwickelte sich das Buch vorallem durch die eindimensionale, klischeehafte Charakterisierung der Figuren zu einem Ärgernis. Aber aufgrund des immernoch interessanten Themas blieb ich dran.

Aus einer Laune heraus begann ich die Leerstellen zwischen Kapiteln mit kleinen Zeichnungen zu verzieren, die meine Gedanken widergaben.

Denn eines muss man diesem Buch lassen, es regt zu allerlei Überlegungen und Ideen an.

Auch wenn sie vielleicht nicht im Sinne des Autoren sein mögen....

Doch nun wünsche ich viel vergnügen mit dem Sketchblog!

Vorab noch:
Photobucket - Video and Image Hosting Darum geht es im Prinzip in "der Schwarm".

1 Kommentar 18.7.06 21:39, kommentieren